Informationsveranstaltung des Goethe-Instituts

Bild: Tobias M. Eckrich

Am Montag, den 30. Juli 2012 fand eine Veranstaltung des Goethe-Instituts im Rahmen des Transatlantic Outreach Programs im Hotel „Zum Wilden Mann“ in Aschaffenburg. Anwesend waren von der Piratenpartei Dominik Metzger, Jürgen Neuwirth, Beate Kesper, Uwe Brüns. Von der Kommunalen Initiative war Johannes Büttner anwesend. Zwei Mitarbeiter des Goetheinstituts und eine Abordnung von amerikanischen Staatsbürgern die etwas über Demokratie in Deutschland im Allgemeinen und die Piratenpartei im Besonderen erfahren wollten.

Ein kurzer Vortrag wurde gehalten und brachte den Gästen einen kurzen Überblick über die politische Landschaft und das System in Deutschland näher. Deutsche Besonderheiten wie die 5% Hürde, das föderalistische System mit Bundes- und Landesparlament, sowie der Verteilung der Sitze im Bundestag und die aktuellen Wahlergebnisse und Prognosen der Piraten. Auch Arbeitsweise und Struktur sowie ein paar wichtige Punkte des Manifests wurden vorgestellt.

Der Vortrag lief dann recht planmäßig nach kurzer Zeit aus dem Ruder und die Vortragenden sahen sich dann Fragen quer durch alle Bereiche ausgesetzt. Dabei ging es dann weniger um die Personen als Piraten sondern immer mehr um persönliches.

  • Wie man zur Partei gestoßen ist
  • Die Frage in wieweit die politische Ausrichtung der Eltern auf die Nachkommen abfärbt.
  • Kontext von politischer Ausrichtung Deutschland vs. USA
  • Politische Landschaft in Deutschland und den USA
  • Piraten in USA / Umsetzung piratiger Konzepte
  • Wie man denn zum Euro Rettungsschirm steht
  • Fragen zum Lobbyismus in Deutschland versus USA
  • Fragen zu Schulbildung, dem Schulsystem
  • Fragen zu Betreuungsgeld, Kindergarten, Kinder- und Bedienungsgeld und Schulpflicht
  • Der Unterschied zwischen Politik in Bayern und dem Rest von Deutschland

Fazit
Nach 2 Stunden war es dann vorbei und die Piraten sichtlich erleichtert. Schwierige Fragen und das auch noch auf Englisch von Muttersprachlern bringen alle an die Grenzen ihres Vokabulars. Insgesamt eine TOP Veranstaltung die auch uns Deutsche den anderen Amerikanern näher bringt. Abseits von den Presse- und TV-Klischees. Abseits von Pundit und Politikergeschwafel im Fernsehen.
Es war eine lockere und vom Interesse der Amerikaner und einer positiven Grundhaltung geprägte Veranstaltung.
Für alle Beteiligten eine äußerst wertvolle Erfahrung.

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