Polizei behindert Protestmarsch der Flüchtlinge

Der Flüchtlingsmarsch wurde soeben (21.8. 14:00 Uhr) in den Nähe von Castell erneut nurch die Polizei eingekesselt. Mehrere Flüchtlinge wurden von den Polizeibeamten zur Dienststelle in Kitzingen gebracht. Die Behörden rechtfertigen das harte Vorgehen mit der Durchsetzung der sogenannte „Residenzpflicht“, welche die Fllüchtlinge in Bayern unverhältnnismäßig in ihrer Bewegungsfreiheit und somit einem der wichtigsten Grundrechte einschränkt.

Bereits nach dem Start des Protestmarsch der Flüchtlinge am gestrigen Tag kam es mehrfach zu Behinderungen durch die Polizei. Bereits in Heidingsfeld wurde der Flüchtlingszug erstmals von den Beamten eingekesselt, Personalien wurden aufgenommen und mehrere Personen wegen Verletzung der menschenrechtswidrigen Residenzpflicht in Gewahrsam genommen.

Am Dienstag, den 20.08.13 um 12 Uhr startete am Vierröhrenbrunnen eine Demonstration der Gruppe „refugeestruggle“, die von Asylsuchenden bayerischer Gemeinschaftsunterkünfte und deren Unterstützern organisiert wird. Die Piratenpartei Unterfranken unterstützt die Asylsuchenden in ihrem Kampf um ein menschenwürdiges Dasein und eine faire Asylpolitik.

„Die deutsche, speziell die bayerische Asylpolitik steht in krassem Widerspruch zu Menschenrechten und einem würdevollen Umgang mit Schutzsuchenden.“ meint Gernot Gerlach, Landtagskandidat im Stimmkreis Würzburg Stadt.
„Es kann nicht sein, dass Menschen hier so behandelt werden während wir von anderen Ländern die Achtung der Menschenwürde einfordern.“
Neben den Demonstrationen in Würzburg und Bayreuth (beide 20.08.13, 12 Uhr) findet im Anschluss ein Protestmarsch von beiden Städten aus nach München statt. Die Märsche vereinigen sich kurz vor München um gemeinsam in die Landeshauptstadt zu ziehen und kurz vor der anstehenden Landtagswahl auf ihre Belange und Forderungen einzugehen.
Die PIRATEN rufen alle Würzburger auf, sich für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik einzusetzen und sich der Demonstration anzuschließen.
Seit Beginn des „Flüchtlingsprotests“ im März 2012 setzt sich die Piratenpartei Unterfranken für die Rechte und Lebensbedingungen Flüchtender ein und wird sich im Falle des Einzugs in den bayerischen Landtag auch im Parlament für diese Menschen stark machen.

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