Schwarz fahren – abschaffen!

Anlässlich der Veranstaltung „Bus und Bahn statt dicker Luft“ am Donnerstag den 6. Juni 2013 sind am letzten Freitag Piraten „schwarz gefahren“. Heutzutage werden für die Beförderung mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Fahrkarten benötigt. Diese sollen entfallen, geht es nach den Piraten aus Unterfranken. Das Mittel dafür ist der so genannte fahrscheinlose ÖPNV. Es gibt unterschiedliche Modelle nach denen das Konzept funktioniert. Möglich sind z.B. pauschale Abgaben, die sich je Einwohner zwischen 10-20 € monatlich bewegen. Um das Konzept fair zu gestalten, können auch Hotels durch geringe zusätzliche Übernachtungsgebühren pro Gast einbezogen werden.

Ein fahrscheinloser ÖPNV soll einen weiteren Schritt in der Energiewende ermöglichen. Öffentliche Nahverkehrsmittel lassen sich auf Dauer mit Strom betreiben und so erneuerbare Energien nutzen. Ein geringeres Verkehrsaufkommen, in der Innenstadt, käme der Luftqualität zugute, die aufgrund der Kessellage von Würzburg leidet. Allein im ersten Halbjahr wurden die Grenzwerte 16 mal überschritten. Erlaubt sind höchstens 35 Überschreitungen der Grenzwerte pro Jahr.

Auch würden so tolle Regelungen wie das „Vorne einsteigen“ entfallen und einen effizienteren und pünktlicheren Nahverkehr ermöglichen.

Möglichkeiten das Konzept des fahrscheinlosen ÖPNVs werden nächsten Donnerstag ab 19 Uhr in der Geschäftsstelle der Piraten in Würzburg bei der Veranstaltung „Bus und Bahn statt dicker Luft“ erörtert und diskutiert. Die Piratenpartei Unterfranken und unsere Referenten Bernd Karl (Stellvertretender Betriebsleiter der WVV), Thomas Naumann (VCD / angefragt), Jan Bühler (Landtagskandidat der Piratenpartei), Michael Hartrich (Direktkandidat der Piratenpartei zur Bundestagswahl) freuen sich auf Ihren Besuch.


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