Eine ausgestreckte Hand schlägt man nicht

Bild: CC-BY Tobias M. Eckrich

 

Lieber Bundesvorstand der GJ, eine ausgestreckte Hand schlägt man nicht.

„Mit Bedauern mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass ihr einen Beschluss unseres höchsten Gremiums, dem Bundesparteitag, nicht anerkennt. Dies ist für jede_n Demokrat_in ein Schlag ins Gesicht. Dabei kann es sicher nur um ein bedauerliches Missverständnis handeln. Dies machen wir vor allem an dem Fakt fest, dass Ihr, entgegen eures Anspruchs, der Gleichstellung der Geschlechter gerecht zu werden, den Text im generischen Maskulinum verfasst habt.

DafürWie ihr sicherlich wisst, steht eure Basis in sehr engem Kontakt zu den Mitgliedern der Piratenpartei. Diese gute Zusammenarbeit führte in der Vergangenheit bereits zu beachtlichen gemeinsamen Erfolgen. Hinzu kommt, dass ihr inhaltlich weit größere Schnittmengen mit uns als mit den Altgrünen besitzt. Neben unserem Programm für ein solidarisches und demokratisches Europa und eine durch echte Gleichstellung gelebte Geschlechterpolitik, stehen wir uns auch in den Themengebieten der Bildungspolitik, Trennung von Staat und Religion sowie der Netzpolitik näher, als es den Altgrünen, der Union und diversen Interessenverbänden lieb ist.
Denn genau wie euch sind uns Köpfe nicht so wichtig, wie die Inhalte die sie hervorbringen.

Als echte Basisdemokraten_innen können wir eine Stellungnahme des Bundesvorstands allerdings nicht akzeptieren und fordern deshalb einen basisdemokratischen Beschluss der Grünen Jugend bei der nächsten Bundesmitgliederversammlung.

Wir sind begeistert, dass ihr uns deutlicher eure Stacheln zeigt als eurer alten Mutterpartei, die wenig Interesse an eurer Arbeit zeigt und freuen uns bis dahin auf weitere gute Zusammenarbeit mit unserer neuen Jugendorganisation.

Ganz liebe Grüße,

Eure

Piratenpartei Unterfranken


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