Direktkandidaten für den Stimmkreis Würzburg (Land)

Am 15. November trafen sich die PIRATEN des Stimmkreises Würzburg-Land in Ochsenfurt, um ihre Direktkandidaten für den Land- und Bezirkstag aufzustellen. Unter den vielen anwesenden Gästen waren vier stimmberechtigte Mitglieder anwesend.
Gleich zwei Piraten stellten sich der Wahl zur Kandidatur für den Landtag, Stephan Schwarz und Michaela Keupp. Nach einer Wahlrunde konnte Michaela Keupp die Anwesenden von sich überzeugen.

Michaela Keupp | CC BY-SA

Die junge Fachinformatikerin möchte sich insbesondere für eine nachhaltige Politik, welche also nicht nur auf kurzfristige Ziele ausgerichtet ist, im Bayrischen Landtag einsetzen. Großes Potential sieht sie hierbei insbesondere in der Umweltpolitik, Landwirtschaft und im Verbraucherschutz.

Die Grundlage für eine an Nachhaltigkeit orientierten Politik möchte sie jedoch schon in der Bildung legen. Das Bayrische Schulsystem soll durchlässiger werden und allen Kindern gleiche Chancen auf Bildung ermöglichen. Durch den Einsatz lizenzfreier Lehrmittel sollten darüber hinaus die Kosten für Familien weiter gesenkt und den Lehrkräften Rechtssicherheit bei der Vervielfältigung von Lehrmaterialien gegeben werden. Die Schüler in Bayern sollen selbstständigen und mündigen Bürgern ausgebildet werden. Dazu sagt Keupp „Die Möglichkeiten des individuellen Lernens an den Schulen sollen erweitert werden. Ich sehe größere Chancen in Lehrzielen, als in den reinen Lehrplänen. Unser Nachwuchs soll sich selbst reflektierend entwickeln und ausgebildet werden sich und seine Umwelt kritisch wahrzunehmen. Dazu muss er mitbestimmen können, wohin es gehen soll mit seinem Wissen.“

Moriz Voss | CC-BY-SA

Moritz Voss

Im Anschluss wurde von der Versammlung Moritz Voss zum Direktkandidaten für die Bezirkstagswahl 2013 gewählt.
Der Gibelstädter ist in der IT Branche beschäftigt und steht für piratige Themen wie soziale Gerechtigkeit, freie Bildung, sowie informationelle Selbstbestimmung. Er möchte die Werte und Ideen der Piraten als frischen Wind in den Bezirkstag bringen.
„Ich habe keine feste Agenda, da sich Politik und Gesellschaft immer schneller wandeln. Es ist mir viel wichtiger, mit gesundem Menschenverstand an bezirkspolitischen Themen zu arbeiten. Durch Familie und Beruf habe ich intensive Einblicke in Schule, Berufsausbildung und unser Gesundheitswesen in Unterfranken.Zu diesen Angelegenheiten kann ich durch diese Einblicke besonders konstruktiv beitragen.“


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